WordPress 3.0 VS Joomla 1.6

In den letzten Tagen habe ich mich intensive mit Joomla 1.6 beschäftigt. Deshalb möchte ich hier einfach einmal einen Vergleich zwischen WordPress und Joomla anstellen.

Ich denke, vieles hängt davon ab, wie gut man ich mit dem jeweiligen System auskennt. Du muss insbesondere wissen, welche Zusatzfunktionen integriert werden können.

Beide Content Management Systeme können ähnliche Dinge.

Aber bei speziellen Aufgaben ist es doch so, dass das eine diese besser und einfacher erfüllen kann, als das andere System. Ich habe bisher eine Website mit Joomla! und mehrere WordPress Seiten erstellt. Grund ist sicher, dass ich persönlich bisher immer lieber mit WordPress gearbeitet habe. Vieles was ich brauche, kann ich mit WordPress einfacher umsetzten als mit Joomla!. Hier muss ich viel weniger Dateien anpassen. Das finde ich übersichtlicher. Eine WordPress 3.0.4 Installation besteht aus weniger als 900 Dateien. Bei Joomla 1.6 zähle ich über 5000.

Außerdem finde ich mich in der Programmierung von WordPress viel besser zurecht. Sie wirkt auf mich viel strukturierter und auch die Suchmaschinenoptimierung ist besser umgesetzt. Alle meine WordPress Blogs arbeiten auch schneller als die Joomla Seite.

Allerdings ist Joomal sehr viel flexibler als WordPress.

Es bietet viel mehr Funktionen. Es gibt eine Menge sehr guter Zusatzfunktionen. Ich habe sie nicht gezählt. Aber ich bin überzeugt, dass die Zahl der Zusatzangebote für Joomla sehr viel höher ist, als die Angebote für WordPress. Der Administrationsbereich von Joomal ist viel komplexer, als der von WordPress. Das ist allerdings Vor- und Nachteil zugleich. Zum einen bietet es viele komplexe Funktionen über diesen Bereich an. Dafür ist es aber auch etwas schwerer, sich mit dem System vertraut zu machen. Für viele kleine Webprojekte ist WordPress sicher die beste Wahl, weil es einfacher anzuwenden ist. Planst du aber eine komplexere Website, dann solltest du dich sofort in Joomla einarbeiten. Das soll nicht heißen, dass eine komplexe Website mit WordPress nicht möglich ist. Hier bietet Joomla aber Vorteile. Insbesondere, wenn du willst, dass Leser sich registrieren und anmelden können, um so auf geschützte Bereiche zugreifen zu können.

Joomla 1.6 wurde erst im Januar dieses Jahres veröffentlicht

und ich bin gespannt, wie das Content Management System sich in diesem Jahr entwickeln wird. Wie wird es von Entwicklern angenommen und welche Erweiterungen werden angeboten werden? Die Beantwortung dieser Frage ist sicher sehr wichtig dafür, wie die Meinungen zu Joomla am Ende des Jahres ausfallen werden.

Dokumentation

Als letztes ist mir noch aufgefallen, dass die Dokumentation zu WordPress sehr viel ausführlicher und einfacher zu verstehen ist.

So, jetzt interessiert mich eure Meinung zu den Systemen.

Viele Grüße

Astrid

6 Gedanken zu „WordPress 3.0 VS Joomla 1.6

  1. joomla ist denke ich für die personen, die etwas mehr wissen als es von wordpress beansprucht wird. oder so :D

    • Ja, oder die mehr Flexibilität haben wollen und dafür auch ein bisschen mehr Zeitaufwand investieren.
      Viele Grüße
      Astrid

  2. Ich denke, dass man die System gar nicht so recht vergleichen kann, da sie ein anderes Ziel verfolgen. WordPress dient zum Bloggen, also zum Verfassen von Einträgen. Das bedeutet, dass es häufig Änderungen gibt, die man mit der Welt teilen möchte. Joomla hingegen ist eher für statische Seiten geeignet und kann nur mit Plugins zu einem Blog-System wie WordPress gemacht werden.
    Ich persönlich verwende beides sehr gerne, schaue aber vorher, was ich gerne machen möchte und entscheide dann.

  3. Hallo Astrid

    Ich konnte mich leider nicht mit WordPress anfreunden, angefangen mit der .htacces, dann die unübersichtlichkeit vom Blog selbst. Wenn ich mich erst mal richtig in Joomla eingearbeitet habe, denke ich kann ich mehr erreichen. Momentan schätze ich meine Kenntnisse in joomla bei 10% ein, was man alles machen kann. Allerdings finde ich das CMS von Peer total geil. Das ist doch kein WordPress oder?

    Gruß Mathias

    • Meine Erfahrung ist auch, dass WordPress für ein reines Blog zwar die einfachste Wahl ist. Will man allerdings seine Seite individueller gestalten lohnt sich die Einarbeitung in Joomla!.

      Bei Peer im Fuß steht auch kein Proudly powered by WordPress.

      Liebe Grüße
      Astrid

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