Jeden Tag einen Artikel ?

Das hatte ich mir zu Beginn des Jahres vorgenommen.

Klar ist, dass ein Blog, bei dem jeden Tag ein neuer Artikel erscheint, bei Suchmaschinen besser da steht. Auch bei Lesern ist das gerne gesehen.

Funktioniert das aber auf Dauer?

Ich habe festgestellt, dass es mir schwer fällt, jeden Tag einen Artikel zu schreiben. Manchmal brauche ich für einen Beitrag etwas mehr Zeit. Es gibt Tage, da habe ich neben meinem Beruf und meiner Familie abends noch Zeit und Lust über etwas, dass ich gerade in Bezug auf WordPress gelernt habe, zu schreiben. Andere Male musste ich mich aber am Riemen reißen. Das merkt man sicher auch an dem Beitrag selber.

Blogs lesen

Andere Blogs lesen tue ich hingegen immer gerne. Manchmal freue ich mich richtig auf meine Feeds. Teilweise ist mir das wichtiger, als Nachrichtigen über das aktuelle Weltgeschehen zu lesen.

Zum Bloggen zwingen – Nein!

Gerade bei dem aktuell schönen Wetter bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ich mich nicht zum Bloggen zwingen will. Es soll mir Spaß machen. Wenn das so ist, dann kommen mir auch die Ideen und die Finger fliegen nur so über Tasten.

Wer seinen Lesern etwas Gutes tun möchte, sollte über lange Zeit regelmäßig Artikel veröffentlichen

Dabei sollte man aber auch bedenken, dass es nicht jeden Tag etwas zu berichten gibt, was zum Blog passt und das man nicht jeden Tag in der Stimmung ist zu schreiben.

Andererseits gibt es Tage, an denen man für Ideen sprüht und mehr als einen Artikel schreiben würde.

Zusätzlich denke ich, dass man auch einen roten Faden braucht. An den man sich halten kann. Also so etwas wie ein Ziel. Mich hat das Ziel angespornt, jeden Tag einen Artikel in diesem Jahr zu schrieben. Ganz aufgeben möchte ich das eigentlich nicht.

Fazit

Ich werde das Ziel, jeden Tag einen Artikel. ab heute etwas abändern:

 An meinen guten Tagen werde ich etwas mehr schreiben und dadurch die schlechten Tage ausgleichen.

Mal gucken ob ich auf 365 Artikel im Jahr komme!

Was haltet ihr davon?

Viele Grüße

Astrid

9 Gedanken zu „Jeden Tag einen Artikel ?

  1. Ich habe mir von vornherein gesagt, dass ich es niemals schaffen könnte, jeden Tag einen Artikel zu schreiben. Daher mache ich nur bei der postaweek2011-Aktion mit. Das ist auch völlig ausreichend und, wenn ich mal mehr Ideen haben sollte, hält mich das immer noch nicht davon ab, auch mal mehr als einen Artikel pro Woche zu schreiben.
    Vor allem sollte man auch an den Leser denken, der nicht jeden Tag das Internet durchstöbert (und das sind viele). Die würden dem nicht mehr hinterherkommen und so bleiben die eigenen Artikel unter dem Lesepotential, das sie vielleicht hätten. Meine Meinung.

    • Ja, aber erwartet man bei einem PostaWeek-Artikel nicht mehr, als bei einem PostaDay-Artikel? Das war damals so meine Überlegung.
      Liebe Grüße
      Astrid

  2. Na, schreib ruhig mehrere Artikel an einem Tag. WordPress kann doch geplante Texte zum vorgesehenen Zeitpunkt veröffenltlichen – und so wird jeden Tag einer veröffentlicht. Der Aufwand für die Verwaltung der „Datümse“ ist nicht sehr groß.

    • Hallo Emil,
      ja, ich hatte bei dir schon gelesen, dass man ja für schlechte Zeiten etwas vorbereiten kann. Bisher dachte ich nur immer, dass das dann kein richtiges Bloggen mehr ist??
      Liebe Grüße
      Astrid

      • Wieso soll das kein richtiges Bloggen sein? Für den Leser ist es ein täglicher Artikel. Solche Vorproduktionen sind sehr weit verbreitet, auch abseits der Bloggerei. Ein Schokoladenweihnachstmann ist ein Schokoladenweihnachtsmann, auch wenn er zu Ostern schon vorproduziert wurde …

      • Ja, eigentlich stimmt das. Es ist aber so, dass ich immer gerne hätte, dass das was ich in privaten Blogs lese auch wirklich aktuell geschrieben wurde und mir nicht geplant vorgesetzt wird um bei mir eine bestimmte Wirkung zu erzielen.
        Liebe Grüße
        Astrid

      • Ach. Ich habe zum Beispiel jetzt gerade den Text für heute Nacht fertiggestellt. Um 0.15 geht der online.

        Blog ist ja die Abkürzung für Weblog – Netzlogbuch, Netztagebuch. Das man im Tagebuch vorher Einträge machte, bevor also was geschah, ist bei mir übrigens auch vorgekommen. Und auch das ich mehrere Tage später noch ergäntzt habe …

        Nein, für mich muß ein Blog kein Lifestream sein. Kann er manchmal auch nicht, da ja Buchrezensionen zB Lesen erfordern und das meist etwas dauert. Und falls ich Bilder com Negativ verarbeiten will, dann kann das auch mal ’ne Woche dauern.

        Die Aktualität ist doch nicht die, daß ich als Leser direkt und zeitgleich am Geschehen des Autors teilnehme, sondern am Denken, Fühlen und Artikulieren?

        Mensch – jetzt muß ich heftig nachdenken …

    • Ja, gerade wenn man die Umgebung wechselt, fallen einem viele Dinge auf die anders sind. Und da ist es immer einen Gedanken wert, warum die anders sind? Vielleicht ist das ja sogar besser ?
      Liebe Grüße
      Astrid

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.