Wieviel Social-Media braucht ein Blog?

Das war Frage des Web Master Friday. An dem ich in den letzten Wochen gerne teilgenommen haben.

In Deutschland bewegt sich heute fast jeder in Sozialen Netzwerken. Waren anfänglich insbesondere Jüngere in sozialen Onlinewerken aktiv, so erschließt sich diese Gemeinschaft mittlerweile allen Altersklassen. Vor allem im beruflichen Kontext gewinnen sie immer mehr an Bedeutung.
Es ist also eigentlich keine Frage, ob ein Blog Social-Media braucht, wenn er erfolgreich sein will. Es ist einfach da! Ob Facebook, Twitter oder Xing: Man kann sich dem Sog Sozialer Netzwerke entziehen.

Die Internetgesellschaft

Viele haben sich das letzte Mal im Netz verliebt! Das Internet ist sozial und führt Menschen zusammen. Gerade in ländlichen Gegenden, wo selbst der Weg zum nächsten Supermarkt mit dem Auto genommen werden muss, hat die virtuelle Vernetzung eine große Bedeutung. Der Mensch ist kein Einzelgänger, auch wenn es da sicher Ausnahmen gibt. Das Bild des pickeligen Kerls, der einsam vor seinem Monitor sitzt und keine sozialen Kontakte hat, gehört längst der Vergangenheit an. Wir befinden uns aber derzeit noch in der Internetpubertät und experimentieren mit den Möglichkeiten herum finde ich. Deshalb bin ich da noch etwas zögerlich.

Meine Daten sind frei?

Onlineangebote, wie das von Facebook kündigen das Ende der Privatheit, wie wir sie kennen, an. Eine ganze Generation offenbart jetzt ihr Privatleben bei einer Handvoll kommerziellen Anbietern. Was ist künftig noch privat? Was schreibt man niemals auf? Als die Bundesregierung Anfang der achtziger Jahre das Volk zählen wollte, gab es einen Aufstand. Heute ist alltäglich geworden, sich zu exhibitionieren – zumindest ein bisschen. Niemand kann einen gesellschaftlichen Wandel verbieten. Aber man beeinflusst ihn mit … und bin mir in Bezug auf meine Einfluss noch nicht sicher …